Pfahlbauten am Ordinger Strand

Sonntag, 30. Januar 2011

 Noch vor dem 1. Weltkrieg begann die Geschichte der Ordinger Pfahlbauten mit der berühmten „Giftbude“, die aber bei der Sturmflut 1936 zerstört wurde. Die für typischen Strandbauten fanden an dieser Stelle ihre Fortsetzung nach dem 2. Weltkrieg in einer neuen Badekabine mit Schankerlaubnis für Alkoholoika. 1961 verpachtete die Gemeinde Ording das „Strandcafé“ in der Badekabine an Marx Adolf Dirks aus Schwabstedt und anschließend an Frau Struve, die den Betrieb bis 1975 weiterführte.
Mit Doris Brauer und „Doris Strandcafé“ setzte gleichzeitig die über 30-jährige „klassische Epoche“ der Bewirtschaftung ein. Die herzlich-unverwechselbare Art der Wirtin im Umgang mit ganzen Gästegenerationen hat den gastronomischen Standort ins neue Jahrtausend begleitet. Doris und „Doris Strandcafé“ werden unvergesslich bleiben.
Die STRANDBAR 54° NORD will diese Tradition auf eigene Weise fortsetzen. Die Rundum-Erneuerung mit frischer Farbgestaltung der Außenwände, die wesentlich vergrößerte Meeresterrasse im Stil eines behaglichen Sonnendecks, der Ausbau direkt über der rauschenden Nordseebrandung und das gemütlich-moderne Interieur der Gaststube sprechen eine neue Sprache. Dazu kommt das breit gefächerte kulinarische Angebot, das alle Wünsche zu erfüllen sucht.
Am Ruder des neuen gastronomischen Flaggschiffs am Ordinger Strand steht Uwe Kirchner, der auch das bekannte „Café Köm“ am Strandweg betreibt.

Bild 1: Die berühmte „Giftbude“ aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg
Bild 2: „Doris Strandcafé“ 2007
Bild 3: Die STRANDBAR 54° NORD 2010