Reetdachdecker in St. Peter-Ording

Montag, 23. Januar 2012

Reetdächer eindecken ist Schwerstarbeit
Dieses schöne Reetdachhaus wird vermietet von:
www.nordseeappartements.de





Fotoquelle: Tourismusgemeinschaft Dünenbake: Link zur Website: www.duenenbake.stpeterording.de
und www.nordsee-ferien.com.

Pension Sattlerhof St. Peter-Ording

Unsere Zimmer

Da unsere Pension sich in einem ehemals als Bauernhof genutzten Gebäude befindet, sind die nach und nach im Laufe der Jahre entstandenen Gästezimmer unterschiedlich in Größe und Zuschnitt.
Alle Einzel- und Doppelzimmer haben einen Duschraum mit WC und sind mit Sat-TV ausgestattet. Die Zimmer im Dachgeschoss haben zum Teil Dachschrägen.
Auch zu jedem Familienzimmer gehört ebenfalls ein Duschraum mit WC, das Sat-TV ist jeweils im Doppelzimmer aufgestellt. Die dazu gehörenden Kinderzimmer sind in einem Fall für bis zu drei Kindern, in zwei Fällen für bis zu zwei Kindern und in einem Fall für ein Kind geeignet. In drei Kinderzimmern ist je ein Bett vorhanden, das auch für einen Erwachsenen geeignet ist, in zwei Kinderzimmern ist ein Etagenbett aufgestellt.
Familienzimmer sind auch beliebt bei Paaren, die gerne in getrennten Räumen schlafen.
Die Einrichtung unserer Zimmer ist zweckmäßig und gemütlich. Ausreichend Schränke und Doppelbetten mit Nachttischen werden ergänzt durch Sitzgelegenheiten und Beistelltische entsprechend der maximalen Nutzeranzahl. Als Pension mit Frühstücks- und Getränkeversorgung ist eine weitere Ausstattung der Zimmer (z.B. mit Kühlschrank, Gaskocher, etc.) nicht vorgesehen.
Buchungsinformationen:
"Haubarg Sattlerhof Pension"
Wittendüner Allee 61
25826 St.Peter-Ording
Telefon: +49 (0)4863 4117
Telefax: +49 (0)4863 4119
Blog: http://pension-sattlerhof-st-peter-ording.blogspot.com/
E-Mail: sattlerhof-st.peter-ording@t-online.de
Internet: www.Pension-Sattlerhof.de
Strand- und Dünenhotels in St. Peter-Ording: http://www.strand-und-duenenhotels.stpeterording.de/pensionen-sattlerhof-mit-fruehstueck/sattlerhof-zimmer-mit-fruestueck.html
Inhaber: Hans-Joachim Legewie

Pfahlbauten am Ordinger Strand in der Abendsonne

Sonntag, 30. Januar 2011

Abendliche Badefreuden am Strand von St. Peter-Ording

360° Grad Panoramafoto Borkum

Panoramafoto Promenade Nordseeinsel Borkum
Bitte klicken Sie auf das Vorschaubild.

Panoramafoto: www.360grad-foto.com

St. Peter-Ording Ortsteil ORDING

Ortsteil Ording

Ording besitzt mit seinem dünenumsäumten Strand und dem gut erhaltenen Charakter als Fischerdorf einen ganz besonderen Reiz. Zwischen Ording und dem Ortsteil Bad breitet sich ein großes Wald- und Dünengelände aus, an dessen Rand der Bahnhof liegt.

Der riesige Badestrand, der die eigentliche Attraktion St. Peter-Ordings darstellt, bietet weite Blicke hinüber zum rot-weißen Leuchtturm von Westerhever, nach Süderoogsand mit der mächtigen Holzbake und zu den Schiffen, die den Heverstrom befahren.

Das kleine Kirchlein von 1724 auf seiner Warft, gut erhaltene Fischerkaten, mehrere Campingplätze, Pensionen und Hotels sowie einige Cafés und Restaurants prägen neben zahlreichen Ferienappartements das Ortsbild. Zwei Pfahlbauten mit Strandrestaurants auf der Sandbank sorgen für das typische Ording-Ambiente. Dort, nahe der Brandung, liegt auch die neu erbaute Surf- und Segelstation.

Eine echte Besonderheit ist der Strandseglerhafen, von dem aus die Piloten zu ihren rasanten Regatten starten. Zum bunten Strandgeschehen gehören seit Jahren auch die Surfer, Katamaransegler und Strandbuggyfahrer.

In der stilleren nördlichen Region, noch vor der Schutzzone 1 des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, schließt sich der FKK-Strand an, der zumeist über den Dünenübergang Hungerhamm am Norderdeich erreicht wird. Hier befindet sich binnendeichs ein größerer bewirtschafteter Parkplatz. Die übrigen Gäste, sofern sie nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Strand gelangen, können den Großparkplatz an der Utholmer Straße oder die Parkplätze an der Berme (außendeichs rechts und links der Überfahrt) bzw. von Frühjahr bis Herbst auf dem Strand benutzen.

St. Peter-Ording, Ortsteil St. Peter-BAD

Ortsteil Bad

Der Ortsteil Bad, der sich seit 2008 mit neu gestalteter Kurpromenade und Buhne präsentiert, war 1877 der Anlaufpunkt für die ersten Sommerfrischler, die sich bis in dieses entlegene Fischerdörfchen wagten.

Damals entstand in den Dünen das „Strandhotel“, dessen gleichnamiger Nachfolger sich jetzt fast an derselben Stelle befindet.

Ab 1932 waren St. Peter und Ording auch an das Schienennetz angeschlossen, womit der touristische Aufschwung seinen Lauf nahm.

Nach dem 2. Weltkrieg entdeckte man eine Schwefelquelle und baute einen professionellen Badebetrieb auf. Noch heute liegen alle Kureinrichtungen des Ortes im Bad und können von den hier logierenden Gästen bequem zu Fuß erreicht werden. Besonders das Badevergnügen in der „Dünen-Therme“ lockt Entspannungshungrige aus nah und fern. Auch Saunafans kommen hier auf ihre Kosten.

Über die mehr als 1000 m lange neu gestaltete Badbrücke sind der Strand und das bekannte Restaurant „Arche Noah“ mit der Buhne verbunden. Hier trifft man sich traditionell auch zum gemeinsamen „Sonnenuntergang“, ein Erlebnis, das vor allem Radfahrer für einige romantische Augenblicke anhalten lässt.

Das Bad besitzt ein sehr reiches Angebot an Läden, Cafés, Restaurants und Hotels und eine reizvolle Kurpromenade, an der man die kürzlich entstandene Erlebniszone besuchen, Minigolf spielen oder einfach nur auf einer der Deichbänke die Seele baumeln lassen kann. Auf der Buhne laden eine renommierte Gastronomie und ein Bernsteinladen zum Verweilen ein.

Es empfehlen sich hier Rundspaziergänge über den Dünen-Aussichtspunkt Maleens Knoll, die Flaniermeile und die gut begehbare Deichstrecke mit

Pfahlbauten am Südstrand von St. Peter-Ording (Lottis Kajüte und Strandburg)

Pfahlbauten und Badekabinen auf den weiten Stränden vor St. Peter-Ording haben eine üner hundertjährige Tradition. Sowohl in Böhl bzw. Süderhöft als auch am Dorf- und Badstrand gab es diese Strandhütten, die erste allerdings stand unweit der heutigen STRANDBAR 54° NORD am Ordinger Strand.


Es begann noch vor dem 1. Weltkrieg mit der berühmten Ordinger „Giftbude“, die aber bei der Sturmflut 1936 zerstört wurde.



Sie stellte den Beginn der für St. Peter und Ording typischen Strandbauten dar. Ihr Name ging vermutlich darauf zurück, dass die Einheimischen sagten: „Dor gifft dat wat to koopen!“ Die „Giftbude“ fand ihre Fortsetzung nach dem 2. Weltkrieg in einer neuen Badekabine mit Schankerlaubnis für Alkoholika.
Am Südstrand, dem heutigen Standort der Strandburg, gab es an der dortigen Prielbadestelle nach dem 1. Weltkrieg auch eine Badekabine, die dann nach dem 2. Weltkrieg weiter ausgebaut wurde.



Hauptperson der Nachkriegszeit war die resolute Wirtin Lotti Hagen, nach der die Strandgastronomie über Jahrzehnte den Namen „Lottis Kajüte“ trug. 1976 erlitt das Pfahlbaurestaurant bei der Januarsturmflut starke Schäden, Terrasse und Fenster wurden zerschlagen, Teile der Inneneinrichtung fanden sich am Seedeich wieder. Zur Saison war aber alles wieder für die Gäste parat.

2003 wurde das Lokal unter einem neuen Pächter und dem Namen „Strandburg“ zu einer modernen Tages- und Abendgastronomie umgebaut. Aktuell steht ein erneuter Pächterwechsel an, womit eine Erfolg versprechende kulinarische Weiterentwicklung verbunden sein wird.

Bild 1: Die berühmte Ordinger „Giftbude“ aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 2: Badekabinen am Südstrand 1935 (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 3: „Lottis Kajüte“ mit der gesamten Badestelle Süd (1970er Jahre)
Bild 4: Nach der Sturmflut vom 3. Januar 1976 (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 5: Die „Strandburg“ 2010 (Foto: Jürgen Rust)

Eine winterliche Wanderung zum Westerhever Leuchtturm

Rauhreif an den kargen Zweigen und eine strahlende Januarsonne über der Deichlandschaft von Westerhever. Vom Parkplatz am Info-Hus geht es warm eingepackt Richtung Deichübergang und dann hinaus in die Weite des Vorlands. Eisflächen blinken im Gegenlicht, aus dem sich das weltbekannte Leuchtturm-Ensemble herausschält. In einem großen Bogen folgten wir dem vorgeschriebenen Weg auf grauen Platten, links und rechts begleitet von schimmernden Gräben und zugefrorenen Pfützen. Der Leuchtturm rückt langsam näher. Zuletzt steigen wir die Warft hinauf und treten durch das angelehnte Zauntor.

Mächtig erhebt sich der rot-weiße Riese in das Blau des Himmels, scharfe Schatten von sich werfend. Am nordwestlichen Horizont zieht ein weißes Ausflugsschiff seine Bahn im Heverstrom. Man erkennt die matten Horizontlinien von Pellworm und Süderoogsand, darauf fast ganz in den Dunst getaucht die charakteristische Holzbake.
Ein paar junge Leute von der Schutzstation machen ihre Räder und Rucksäcke zum täglichen „Landgang“ klar. Es muss eingekauft werden im 12 km entfernten Garding - ein Vergnügen nur für abgehärtete Naturen.
Um die eindrucksvollen Bauten weht heute kein Lüftchen, Froststimmung liegt über der Szenerie, das Leben scheint wie eingefroren.
Nur ein, zwei versprengte Urlauberpärchen streifen übers Gelände, schießen Fotos und wandern langsam zurück über den Weg, den sie gekommen sind. Leider ist der historische Stockenstieg noch wegen fehlender Brücken geschlossen. Sonst wäre der Spaziergang zum interessanten Rundweg geworden. Egal. Die Freude über die Stille und Weltferne an diesem Ort überwiegt, auch noch während der Rückwanderung zum Deich. Jetzt, die warme Sonne im Nacken, spüren wir, dass es bald wieder Frühling werden wird.

Bild 1: Das winterlich verlassene Info-Hus am Parkplatz (Foto: Jürgen Rust)
Bild 2: Das Leuchtturm-Ensemble auf seiner Warft (Foto: Jürgen Rust)
Bild 3: Die Bauten aus der Nähe (Foto: Jürgen Rust)
Onlineanfrage: "Hotel-Pension Zum Alten Anker"

Pfahlbauten am Ordinger Strand

 Noch vor dem 1. Weltkrieg begann die Geschichte der Ordinger Pfahlbauten mit der berühmten „Giftbude“, die aber bei der Sturmflut 1936 zerstört wurde. Die für typischen Strandbauten fanden an dieser Stelle ihre Fortsetzung nach dem 2. Weltkrieg in einer neuen Badekabine mit Schankerlaubnis für Alkoholoika. 1961 verpachtete die Gemeinde Ording das „Strandcafé“ in der Badekabine an Marx Adolf Dirks aus Schwabstedt und anschließend an Frau Struve, die den Betrieb bis 1975 weiterführte.
Mit Doris Brauer und „Doris Strandcafé“ setzte gleichzeitig die über 30-jährige „klassische Epoche“ der Bewirtschaftung ein. Die herzlich-unverwechselbare Art der Wirtin im Umgang mit ganzen Gästegenerationen hat den gastronomischen Standort ins neue Jahrtausend begleitet. Doris und „Doris Strandcafé“ werden unvergesslich bleiben.
Die STRANDBAR 54° NORD will diese Tradition auf eigene Weise fortsetzen. Die Rundum-Erneuerung mit frischer Farbgestaltung der Außenwände, die wesentlich vergrößerte Meeresterrasse im Stil eines behaglichen Sonnendecks, der Ausbau direkt über der rauschenden Nordseebrandung und das gemütlich-moderne Interieur der Gaststube sprechen eine neue Sprache. Dazu kommt das breit gefächerte kulinarische Angebot, das alle Wünsche zu erfüllen sucht.
Am Ruder des neuen gastronomischen Flaggschiffs am Ordinger Strand steht Uwe Kirchner, der auch das bekannte „Café Köm“ am Strandweg betreibt.

Bild 1: Die berühmte „Giftbude“ aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg
Bild 2: „Doris Strandcafé“ 2007
Bild 3: Die STRANDBAR 54° NORD 2010

Friedrichstadt an der Eider

Donnerstag, 25. November 2010

Friedrichstadt ist in vielerlei Hinsicht einzigartig in Europa. Dies liegt zum einen an dem weitblickenden „Gründungsvater“ Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf, zum anderen an den aus den Niederlanden vertriebenen „Ureinwohnern“.

Zwar war und ist Friedrichstadt nicht die Handelsmetropole, die sie einmal werden sollte, jedoch als malerisches Kleinod europäischer Historie wird das Holländerstädtchen gern besucht. Die Gründung Friedrichstadts 1621 war keine nur durch Religionstoleranz begründete Ansiedlung niederländischer Glaubensflüchtlinge. Es ging dem Landesherren vor allem um den Einstieg in den lukrativen Spanienhandel, wobei u. a. hiesiges Getreide exportiert und Salz importiert werden sollte.

In wenigen Jahren war der neue Siedlungsplatz mit den Straßen, Grachten und Häuserblöcken vermessen und errichtet, alles nach holländischem Vorbild. Der Ort war und ist bis heute geprägt durch lichte, luftige Straßen- und Wasserzüge, Grünflächen. Plätze und Höfe sowie Giebelhäuser.
Zunächst gab es leistungsfähige Manufakturen, Webereien, Färbereien und Ölmühlen. Hinzu kamen eine Brauerei, eine Malzerei und eine Schnapsbrennerei. Besonderen Ruf genoss der „Friedrichstädter Senf“. In jenen Jahren gelangte Friedrichstadt an die Weltwasserstraße des Eiderkanals, der Rendsburg mit der Kieler Förde verband.

Der Großteil der dänischen Einfuhren aus den Niederlanden ist bis zur Preußenzeit (ab 1867) über Friedrichstadt abgewickelt worden. Danach sank Friedrichstadt zurück in die Idylle eines Provinzstädtchens, dessen ganz besondere Herkunft aber allen Gästen stets sichtbar und erfahrbar blieb. In Friedrichstadt spürt man auf Schritt und Tritt noch heute den Hauch der Geschichte, die weiterwirkt z.B. in der Vielzahl kleiner Geschäfte, in der Architektur, den Grachten und Brücken und den steinernen Zeugen der freien Religionsausübung.

Festliche Höhepunkte des Jahres sind die Friedrichstädter Lammtage im Juni und die landesweit bekannten Friedrichstädter Festtage, die traditionell am letzten Juliwochenende stattfinden. Deren Höhepunkt, die Lampionfahrt geschmückter Boote durch die Grachten, zieht am Samstagabend Zehntausende von Menschen an.